Der Privatauszug und warum dieser so wichtig ist:

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Da ich vor kurzem aus beruflichen und privaten Gründen einen Privatauszug benötigt habe und mich deshalb doch sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt habe, möchte ich gerne die wichtigsten, mir bekannten Informationen mit euch teilen. In einem solchen Auszug scheinen all jene Urteile auf, die von der jeweiligen Person, ab dem Zeitpunkt ihrer Vollmundigkeit, eventuell begangen worden sind. Die besten und häufigsten Beispiele sind in diesem Fall die sogenannten Urteile auf Grund von Verbrechen und Vergehen. Alle Urteile auf Grund von unterschiedlichen Übertretungen erscheinen immer nur dann in diesem Auszug, wenn zuvor schon ein Tätigkeitsverbot oder ein Kontakt- und Näherungsverbot bestanden hat. Es dauert auch nicht lange bis man den Auszug dann erhält, denn in der Regel dauert die Bearbeitung nur ein paar Werktage. Das Bundesamt für Justiz schickt einem den Strafregisterauszug übrigens direkt auf dem Postweg zu.

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In folgenden zwei Formen ist der Auszug erhältlich:

a) als normaler Auszug auf Papier: In diesem Fall wird der Privatauszug per Post zugestellt.

b) als elektronischer Auszug: Hierbei handelt es sich um einen digitalen und signierten Privatauszug. Diesen bekommt man im PDF Format mittels elektronischer Zustellung.

Ganz egal für welche Form des Dokumentes man sich dann schlussendlich entscheidet, den Auszug kann jeder immer nur für sich selbst und an die Meldeadresse beantragen. Die Beantragung ist immer nur mit einer gültigen Kopie des Ausweises und einer Unterschrift möglich. Die Kosten für den Antrag belaufen sich auf 20 Euro. Akzeptierte Zahlungsmöglichkeiten sind: die online Überweisung, das Bezahlen per Kreditkarte, mittels Vorkasse oder per Erlagschein.